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11.01.17
Olympia
Ein Abend unter Olympioniken
Liechtensteins Olympioniken treffen sich. Fast 70 Jahre Sportgeschichte kommen im Landesmuseum zusammen.
Ein Abend unter Olympioniken
Olympia / 11. Januar 2017
Ein Abend unter Olympioniken
Liechtensteins Olympioniken treffen sich. Fast 70 Jahre Sportgeschichte kommen im Landesmuseum zusammen.

Knapp 50 Olympioniken trafen sich am Mittwochabend erstmals zu einer Zusammenkunft. Unter ihnen waren auch alle fünf Liechtensteinischen Medaillengewinner an Olympischen Spielen: Hanni Weirather-Wenzel, Ursula Gregg-Konzett, Andy Wenzel sowie Willy und Paul Frommelt genossen den Abend und tauschten sich mit den anderen Olympioniken aus.

Der dienst-älteste, anwesende Olympionike war Theodor Sele, der 1948 in St. Moritz im Skifahren dabei war. Ausserdem gaben sich Athleten mit Top-Ten Platzierungen (Marco „Büxi“ Büchel, Johannes Wohlwend, Magnus Büchel) die Ehre und waren acht Fahnenträgerinnen und Fahnenträger vor Ort. Rekordhalter in Sachen Teilnahmen ist und bleibt Marco Büchel, der an sechs Olympischen Spielen an den Start ging.

Die Anwesenden sprachen sich unisono dafür aus, eine Nationale Vereinigung der Olympioniken in Liechtenstein zu gründen. In Zusammenarbeit mit dem LOC werden in den kommenden Wochen die Weichen dafür gestellt.

Die Ausstellung „Mythos Olympische Spiele“ im Landesmuseum bildete den würdigen Rahmen für diese Veranstaltung. Die Ausstellung kann nur noch bis kommenden Sonntag, 15. Januar 2017, besucht werden. Anschliessend schliesst sie ihre Tore.
19.12.16
Organisation
Nacht des Sports 2016
Am gestrigen Sonntag fand im Schaaner SAL die Nacht des Sports statt. Das LOC verabschiedete das Sportjahr 2016 innerhalb eines Abendprogrammes.
Nacht des Sports 2016
Organisation / 19. Dezember 2016
Nacht des Sports 2016
Am gestrigen Sonntag fand im Schaaner SAL die Nacht des Sports statt. Das LOC verabschiedete das Sportjahr 2016 innerhalb eines Abendprogrammes.

Mit der Nacht des Sports feiert das LOC das erfolgreiche Sportjahr 2016 und bedankte sich bei allen Athleten, Ehrenamtlichen und engagierten Personen des Sports, welche stets die Olympischen Grundwerte von Leistung, Freundschaft und Respekt in unserem Land hoch halten. Marco „Büxi“ Büchel führte mit seiner Moderation durch das Abendprogramm, welches durch die Auftritte der Musik-/Tanzgruppe „Musical-Kids“ und der spektakulären Akrobatikgruppe „Zurcaroh“ umrahmt wurde. Zusätzlich unterhielt Pianist Götz Arens die Gäste mit musikalischen Einlagen am Klavier.

 

Sportlerin, Sportler und Team des Jahres

Traditionell wie jedes Jahr traf sich das Wahlgremium kurz vor Beginn des Abendprogrammes, um die Titel Sportlerin, Sportler und Team des Jahres durch eine Wahl zu bestimmen. Tina Weirather konnte am meisten Wählerinnen und Wähler mit ihrer starken Leistung im diesjährigen Ski-Gesamweltcup überzeugen und holte sich den Titel „Sportlerin des Jahres“ zum 6ten Mal. Beim Team des Jahres machte das Team der Synchronschwimmerinnen bestehend aus Lara Mechnig, Marluce Schierscher und Trainerin Barbara Lithadioti, das Rennen. Nach einem Wahlkrimi mit vier Wahlgängen bei den Männern, feierte Christoph Meier in diesem Jahr seinen zweiten Titel als „Sportler des Jahres“.

 

Emotionale Verabschiedungen

Schwimmtrainer Flemming Poulsen und Tennisprofi Steffi Vogt traten 2016 zurück. Die Sportgemeinschaft verabschiedete sich mit stehenden Ovationen von den beiden Sportgrössen. Das LOC wünscht den beiden auf ihrem zukünftigen Weg nur das Beste und ist sicher, dass sie dem Liechtensteiner Sport verbunden bleiben.

 

Ehrung der WM/EM Medaillengewinner

Die drei Liechtensteiner Kickboxer Jovana Prvulj, Luca Wanger und Michael Lampert wurden für ihre starken Einsätze an Welt- und Europameisterschaften ausgezeichnet. Stolz, für ihre Leidenschaft geehrt zu werden, nahmen die drei Chikudos ihre Auszeichnungen entgegen.

 

Neue Auszeichnung „Ehrenamtliche/-r des Jahres“

Neu dieses Jahr zeichnete das LOC freiwilligen Helfer im Liechtensteiner Sport aus. Das LOC bedankte sich bei Silfriede Marxer, Günther Matt und Zeno Marxer für die jahrelange amtliche Betreuung des Leichtathletik- und Turnverbandes, Modellflugverbandes und Karateverbandes.

 

Botschafter der Special Olympics: Carmen Oehri und Andreas Meile

Anlässlich der Nacht des Sports wurden auch die Botschafterin und der Botschafter der Special Olympics gekürt. Sie werden während ihrer Amtszeit im Rahmen verschiedener Aktivitäten als Repräsentanten der Special Olympics fungieren. Zudem setzen sie sich für die Wertschätzung und Anerkennung des Behindertensports, für die Integration von behinderten Mitmenschen durch den Sport und für Abbau von Berührungsängsten und Vorurteilen ein.

 

 

(Foto: Michael Zanghellini)

 

 

09.12.16
Organisation
Nominierte Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2016
Am Sonntag dem 18. Dezember kämpfen zwei Teams, drei Sportlerinnen und fünf Sportler um die Titel Team, Sportlerin und Sportler des Jahres.
Nominierte Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2016
Organisation / 09. Dezember 2016
Nominierte Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2016
Am Sonntag dem 18. Dezember kämpfen zwei Teams, drei Sportlerinnen und fünf Sportler um die Titel Team, Sportlerin und Sportler des Jahres.

Sportler des Jahres

Insbesondere bei den Sportlern ist die Konkurrenz gross. Das Wahlgremium hat die Möglichkeit Titelverteidiger Stefan Kaiser oder seine Herausforderer Michael Lampert - Kickboxen, Christoph Meier – Schwimmen, Philipp Hälg – Ski Nordisch und Harald Gopp – Speedskating zum Sportler des Jahres zu küren. 

 

Sportlerin des Jahres

Bei den Damen kommen die nominierten Sportlerinnen aus den Sportarten Schwimmen, Ski Alpin und Tennis. Julia Hassler überzeugte mit sehr guten Resultaten an der Schwimm-Europameisterschaft 2016, Kathinka von Deichmann ist dank einer starken Saison in der Tennisweltrangliste zum ersten Mal unter die Top 300 vorgerückt und Tina Weirather hat ihre bisherige Bestleistung, den 4. Rang im Gesamtweltcup, vorzuweisen. 

 

Team des Jahres

Zum ersten Mal im Rennen sind das Synchronschwimm-Duett Lara Mechnig und Marluce Schierscher sowie das Golf Nationalteam Herren. Eines dieser beiden Teams wird die Nachfolge der Beachvolleyball Damen Claudia Hasler und Petra Schifferle-Walser antreten. 

 

Ehrenamtlicher des Jahres

Bei den Auszeichnungen kommt es zu einer weiteren Premiere. Erstmals wird auch ein Ehrenamtlicher oder eine Ehrenamtliche des Jahres gekürt. Das LOC möchte mit dieser Auszeichnung die Anerkennung von freiwilligem Engagement stärken und den Einsatz der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer für den Liechtensteiner Sport würdigen. 

Die Preisträgerin oder der Preisträger wird vom LOC Vorstand benannt und im Rahmen der Nacht des Sports geehrt. 

 

Neuer Name

Die Rahmenveranstaltung zur Wahl der Sportlerinnen und Sportler des Jahres hat im vergangenen Jahr einige Neuerungen erfahren, welche in diesem Jahr beibehalten werden. Um dem neuen Charakter der Veranstaltung gerecht zu werden, hat das LOC beschlossen den Namen von „Sportlertreff“ auf „Nacht des Sports“ zu ändern.

 

 

(Bild: Sportlertreff 2015, © Michael Zanghellini)

02.12.16
Organisation
Vortrag «Begeisterung, Spass und Freude im Sport» von Toni Innauer
Am Mittwoch, 7. Dezember um 18 Uhr, ist Toni Innauer, Olympiasieger im Skisprung, sowie ehemaliger Trainer und Sportdirektor des ÖSV im Landesmuseum zu Gast.
Vortrag «Begeisterung, Spass und Freude im Sport» von Toni Innauer
Organisation / 02. Dezember 2016
Vortrag «Begeisterung, Spass und Freude im Sport» von Toni Innauer
Am Mittwoch, 7. Dezember um 18 Uhr, ist Toni Innauer, Olympiasieger im Skisprung, sowie ehemaliger Trainer und Sportdirektor des ÖSV im Landesmuseum zu Gast.

Der gebürtige Vorarlberger Anton (Toni) Innauer erhielt seine sportliche Ausbildung im Schigymnasium Stams. Bereits als 15-Jähriger startete er für Österreich eine internationale Skisprungkarriere, bei den Weltmeisterschaften im schwedischen Falun 1974. 1975 sowie 1976 wurde er Junioren-Europameister.
 
1976 in Innsbruck nahm Toni Innauer zum ersten Mal an den Olympischen Winterspielen teil. Er gewann auf der Grossschanze die Silbermedaille. Im selben Jahr verbesserte Innauer den Weltrekord im Skifliegen zweimal (auf 174 und 176 m). Er war der erste Skispringer, der für einen perfekten Flug beim Skifliegen von den Sprungrichtern fünfmal die Note 20 erhielt. Auf die Saison 1979/80 hin wurde der Skisprung-Weltcup eingeführt. Innauer gewann das erste Weltcup-Skispringen. Kurz danach, 1980 in Lake Placid, errang er auf der Normalschanze den Olympiasieg.
 
Nach einer schweren Knöchelverletzung im Dezember 1980 musste Innauer, der schon in den vier Jahren zuvor regelmässig mit Verletzungen zu kämpfen hatte, seine Skisprungkarriere mit 22 Jahren beenden. 1982 unternahm er bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft in Oslo einen erfolglosen Comebackversuch. Schon ein Jahr vorher, 1981, hatte er mit einem Studium begonnen. Dieses schloss er 1987 mit dem Magister für das Lehramt für Philosophie und Psychologie sowie Sport ab. Während seiner Studienzeit hatte er als Journalist für österreichische Medien und drei Jahre als Repräsentant und Koordinator bei «ellesse», dem ersten offiziellen Sponsor des Skisprung-Weltcups, gearbeitet. In diesen Tätigkeiten sammelte er wertvolle Erfahrungen und wesentliche Ideen für seine zukünftige Arbeit beim Österreichischen Skiverband (ÖSV).
 
Nach Abschluss seines Studiums arbeitete Innauer für den ÖSV, zuerst als Trainer und Lehrer im Schigymnasium Stams (1987–1989) und anschliessend als Cheftrainer der österreichischen Skispringer (1989–1992). 1992 stellte er das ganze Team auf den neuen V-Stil um. Seine Sportler gewannen damit fünf von sieben möglichen Medaillen (inklusive Teamwettbewerb) bei den Olympischen Spielen in Albertville 1992. Anschliessend war er als Rennsportdirektor für den nordischen Skisport und später für die Abteilungen Sprunglauf und Nordische Kombination tätig. 2010 verliess er den ÖSV und machte sich als Berater, Seminartrainer, freier Autor und Journalist selbständig.
 
Innauer vertrat den ÖSV jahrelang in verschiedenen Gremien des Internationalen Skiverbandes (FIS) und war massgeblich an wichtigen Regeländerungen im Skispringen beteiligt. Hierzu gehörte die Einführung eines Mindestgewichtes bezogen auf die Körpergrösse sowie eines Preisgeldes für die Athleten, aber auch die Entwicklung von Wettkampfformaten, die sich besser für das Fernsehen eigneten.
 

Diese Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Sonderausstellung «Mythos Olympische Spiele – Von der Antike bis zur Gegenwart», die in Zusammenarbeit mit dem LOC bis zum 15. Januar 2017 im Liechtensteinischen Landesmuseum gezeigt wird.

 

(Bildquelle: Eurosport)

 
21.11.16
Organisation
Vortrag «Wird man auch ohne Doping Olympiasieger?» von Beat Villiger
Am Mittwoch, 23. November 2016, um 18 Uhr, ist Dr. med. Beat Villiger im Landesmuseum zu Gast. Er wird einen Vortrag über Doping im Spitzensport halten.
Vortrag «Wird man auch ohne Doping Olympiasieger?» von Beat Villiger
Organisation / 21. November 2016
Vortrag «Wird man auch ohne Doping Olympiasieger?» von Beat Villiger
Am Mittwoch, 23. November 2016, um 18 Uhr, ist Dr. med. Beat Villiger im Landesmuseum zu Gast. Er wird einen Vortrag über Doping im Spitzensport halten.

Einer der Grundwerte des sportlichen Wettkampfs ist die Fairness. Um diese an Sportwettkämpfen für alle Teilnehmenden zu gewährleisten, müssen alle über dieselben sportlichen Rahmenbedingungen verfügen. Gleichzeitig versucht aber auch jeder Sportler die beste Leistung zu erzielen. Geschieht dies durch die Einnahme von unerlaubten Substanzen oder durch die Nutzung von unerlaubten Methoden, spricht man von Doping.

 
Aus der Antike ist bekannt, dass Sportler im Vorfeld von Wettkämpfen Rauschmittel wie Mohn oder Alkohol zu sich nahmen, um Schmerzen zu betäuben. Dies müsste nach heutigen Massstäben als Doping bezeichnet werden. 
 
Noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts galt Doping als Kavaliersdelikt, und viele Sportler waren sich dessen Schattenseiten nicht bewusst. Erst im Verlauf der 1960er Jahre entwickelte sich die Doping-Problematik zu einem öffentlichen Thema. Dabei ging es nicht nur um das Sicherstellen von fairen Wettkämpfen, sondern auch um die Gesundheit der Athleten. So war an den Olympischen Spielen 1960 in Rom ein Radrennfahrer an den Folgen von Doping verstorben. Doping schadete zudem dem öffentlichen Ansehen des Spitzensports und den olympischen Werten.
 

Ab Mitte der 1960er Jahre begannen Sportverbände den Gebrauch von leistungssteigernden Drogen zu untersagen. 1967 verbot das IOC Doping und erstellte eine Liste verbotener Substanzen. 1968 fanden erstmals Dopingkontrollen an Olympischen Spielen statt. Obwohl die Kontrollen und die allgemeine Dopingprävention bis heute laufend verbessert werden, so etwa durch die Gründung der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) 1999, bleibt Doping ein Thema im Spitzensport. Schlagzeilen machten etwa die sogenannten „Dopingopfer“, das sind Athletinnen und Athleten, denen ihre Trainer oder Ärzte ohne ihr Wissen Hormone und andere Dopingmittel verabreicht hatten. So wurde etwa in der DDR, aber auch in anderen Ländern, das Doping im Leistungssport staatlich organisiert. Ein grelles Licht auf Praktiken dieser Art warfen Recherchen von Journalisten sowie der von der WADA in Auftrag gegebene McLaren-Report über ein systematisches Staatsdoping in Russland im Vorfeld sowie an den Olympischen Winterspielen in Sochi 2014.

 
Der Referent, Dr. med. Beat Villiger, ist durch seine langjährigen Erfahrungen als Sportmediziner und begleitender Chefarzt der olympischen Nationalmannschaft der Schweiz ein ausgezeichneter Kenner der Materie. Er wird in seinem Vortrag über Doping im internationalen Bereich berichten, aber auch auf die Situation in Liechtenstein und in der Schweiz eingehen. 
 
Diese Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der Sonderausstellung «Mythos Olympische Spiele – Von der Antike bis zur Gegenwart», die in Zusammenarbeit mit 
dem LOC bis zum 15. Januar 2017 im Liechtensteinischen Landesmuseum gezeigt wird.

 

(Bildquelle: viaframe)

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