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Marina Nigg 22. beim Olympiadebüt
Marina Nigg 22. beim Olympiadebüt
Slalomspezialistin Marina Nigg fuhr bei ihrem Olympiadebüt auf Rang 22. Olympiasiegerin wurde Maria Riesch (De), die Marlies Schild (A) und Sarka Zahrobska (Cze) auf die Ehrenplätze verwies.

Von Ernst Hasler

«Es war eine Zitterpartie», atmete Nigg im Zielraum nach dem ersten Lauf tief durch. «Wenn ich mit dem Eins runterfahren darf, gebe ich Gas», versprach Marina Nigg spontan, nachdem sie sich tatsächlich als 30. für den zweiten Lauf eine optimale Startposition gesichert hatte. Sie hielt ihr Versprechen, fuhr angriffiger und büsste auf Siegerin Maria Riesch lediglich 0,91 Sekunden ein und realisierte die 13. Laufzeit. «Bis auf den oberen Teil habe ich den zweiten Lauf runtergebracht, wie ich mir das vorgestellt hatte. Deshalb bin ich mit dem zweiten Lauf zufrieden», klang Nigg erleichtert.

Probleme im Flachstück
Hätte Nigg schon im ersten Heat nur knapp eine Sekunde auf die Besten verloren, könnte sie ein glänzendes Resultat vorweisen. «Die Ausgangslage verschafft man sich im ersten Lauf und die habe ich vergeigt. Vor allem oben im Flachstück habe ichs verbockt», bekannte die 25-Jährige, die den Grund kennt, weshalb es nicht optimal lief. «Im Flachstück oben bin ich so schlecht in den Lauf gekommen, da wäre mehr möglich gewesen. Solche Passagen meistere ich ansonsten besser», urteilte Nigg selbstkritisch und meinte ironisch, dass sie zukünftig vermehrt in der Malbuner «Schneeflucht» fahren und trainieren müsse.

Schnee und Nebel
Starker Schneefall sowie Nebel sorgten für extrem schwierige Verhältnisse. «Es herrschte keine gute Sicht, es war nicht einfach, die Spuren zu treffen, dennoch waren die Verhältnisse wohl für alle gleich», urteilte Nigg.

«Ich habe mein Ziel verfehlt»
Trotz ihres ernüchternden Ergebnissen wollte Nigg nicht von Enttäuschung reden. «Mit dem 22. Rang bei meinem Olympiadebüt kann ich leben, obwohl ich mein Ziel verfehlt habe», urteilte Nigg. Sie könne es bestimmt besser, als, was sie ingesamt gezeigt habe. «Es war schön, dass ich Olympia eröffnen durfte», freute sich die LSV-Rennläuferin über die Startnummer 1 im zweiten Lauf.

Maria Riesch, eine würdige Siegerin
Die deutsche Maria Riesch ist eine würdige Olympiasiegerin. «Ich kannte den Kurs und wusste, dass er nicht zu schwer ist. Ich hielt die Linie und auf dem Flachen habe ich voll attackiert. Doch im zweiten Lauf war mir klar, dass die Sache noch eng werden würde», erläuterte Riesch ihre Siegesfahrten. «Das ist ein toller Erfolg für unseren Verband: Drei Goldmedaillen, damit konnten wir nicht rechnen», meinte Maria Riesch, die schon in der Superkombination zugeschlagen hatte. Die dritte Goldene gewann Viktoria Rebensburg am Tag zuvor im Riesenslalom. Die 19-Jährige hatte noch vor Jahresfrist den Junioren-Weltmeistertitel vor Tina Weirather gewonnen.

Weitere Bilder siehe hier.

Olympische Spiele in Whistler-Creekside (Can). Ski alpin, Slalom der Frauen: 1. Maria Riesch (De) 1:42,89. 2. Marlies Schild (A) 0,43 zk. 3. Sarka Zahrobska (Cze) 1,01. 4. Maria Pietilae-Holmner (Swe) 1,33. 5. Sandrine Aubert (Fr) 1,57. 6. Tanja Poutiainen (Sf) 2,04. 7. Elisabeth Görgl (A) 2,08. 8. Nicole Gius (It) 2,12. 9. Tina Maze (Slo) 2,20. 10. Veronika Zuzulova (Svk) 2,25. 11. Manuela Mölgg (It) 2,42. 12. Ana Jelusic (Cro) 2,54. 13. Kathrin Zettel (A) 2,70. 14. Christina Geiger (De) 2,73. 15. Frida Hansdottir (Swe) 2,78. 16. Sarah Schleper (USA) 2,99. 17. Brigitte Acton (Can) 3,04. 18. Denise Karbon (It) 3,05. 19. Anna Goodman (Can) 3,15. 20. Erin Mielzynski (Can) 3,20. 21. Theres Borssen (Swe) 3,82. 22. Marina Nigg (Lie) 3,94. 23. Marusa Ferk (Slo) 4,14. 24. Jana Gantnerova (Svk) 4,57. 25. Nika Fleiss (Cro) 4,70. 26. Anne-Sophie Barthet (Fr) 4,94. 27. Karen Persyn (Bel) 5,07. 28. Elena Prosteva (Russ) 5,45. 29. Nastasia Noens (Fr) 5,68. 30. Hailey Duke (USA) 5,80. – 87 gestartet, 55 klassiert. Ausgeschieden: u. a. Lindsey Vonn (USA), Sannie Leinonen (Sf), Susanne Riesch (De), Fanny Chmelar (De), Anja Pärson (Swe), Michaela Kirchgasser (A).
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