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Michael Klingler und Thomas Dürr bilden Zweierbobteam
Michael Klingler und Thomas Dürr bilden Zweierbobteam
Thomas Dürr wird als Bremser neben Pilot Michael Klingler im FL-Zweierbobteam Platz nehmen. Diese Entscheidung fiel schon vor dem 1. Training und lüftete Sportchef Srecko Kranz nach dem 2. Training.

Von Ernst Hasler

Die zwei ersten Trainingsfahrten von Mittwoch auf Donnerstag Nacht hatten keinen Einfluss mehr, denn Sportchef Srecko Kranz und Coach Ringger hatten vor den ersten Trainingsfahrten ihren Jungs den Entscheid mitgeteilt. «Wir haben das Team zusammengerufen und den Entscheid sachlich begründet, den die Fahrer sportlich akzeptierten», so Kranz. «Dürrs Konstanz im Training sowie das Gewicht gaben letztlich den Ausschlag», ergänzte Srecko Kranz. Vor allem die Komponente Gewicht sei nicht zu unterschätzen. Dürr bringt mehr als 10 kg mehr auf die Waage als «Rivale» Jürgen Berginz. «Ein totes oder lebendiges Gewicht wirkt sich im Bobsport vor allem beim Anschub stark aus», begründete Srecko Kranz. Aufgrund des tieferen Gewichtes von Berginz dürften (tote) Gewichte im Bob platziert werden.

Sturzfestivals in den ersten zwei Trainings
In den zwei offiziellen Trainings kam es zu etlichen Stürzen: Es war ein Sturzfestivals, das die teilweise weltbesten Bobpiloten ablieferten. Michael Klingler beendete die Läufe in 53,69 Sekunden (Rang 23) respektive in 54,07 Sekunden (Rang 24). «Ich bin grundsätzlich zufrieden», klang Pilot Klingler erleichtert, denn nicht weniger als acht Zweierbobs erreichten das Ziel nicht oder passierten die Ziellinie nach einem Sturz gekippt. Selbst erfahrene Piloten wie Hefti, Schmid (Sz), Angerer (De) und der EM-Dritte van Calkers (Nl) gingen zu Boden. Schwer stürzte Australien mit Pilot Christopher Spring. Sein Bremser Duncan Harvey verletzte sich schwer.

Klingler im ersten Lauf verbessert
Michael Klingler fuhr gegenüber der Trainingswoche an gleicher Stätte im vergangenen Oktober wesentlich stärker. «Die Bahn war schnell, denn die besten Teams kamen bis auf zwei Zehntelsekunden an den Bahnrekord heran», schilderte der FL-Pilot seine Eindrücke. «Die Bahn ist anspruchsvoll. Vor allem die Kurven elf, zwölf und 13 müssen richtig passen. Den mittleren Teil habe ich gut erwischt. Eindrücklich war die Geschwindigkeit», so Klingler, der auch erleichtert war, dass er die Schulter nicht gespürt habe. Doch nach dem vierten Lauf von heute, Donnerstag, waren die Schmerzen zurück. «Leider schmerzt sie wieder. Ich werde den Physio konsultieren müssen», so der 27-jährige Pilot. Auf die heutigen zwei Trainingsläufe will er aber nicht verzichten. «Hier ist jeder Lauf extrem wichtig, um die Bahn noch besser in den Griff zu kriegen.»

Ausfahrt zwölf nicht optimal
Im zweiten Lauf kurz vor Mitternacht Ortszeit hatte er die Ausfahrt zwölf nicht gut erwischt, wie er betonte. «Ich war zu hoch. Gott sei Dank bin ich nicht gestürzt. In meiner Fahrt gibt es schon noch kleine Fehler, ansonsten bin ich letztlich zufrieden», urteilte der 27-jährige Maurer. In der dritten Fahrt am Donnerstag, kurz vor Mittag Ortszeit, realisierten die Liechtensteiner 54,07 Sekunden (Rang 25); 1,77 Sekunden büssten sie auf den Schnellsten Lyndon Rush (Can) ein. Im oberen Streckenteil setzten die Organisatoren Sonnensegel. «Die haben die Sicht etwas behindert. Unten bin ich gut gefahren. Die Fahrt hat gepasst, zumal die Bahn dank kleiner Korrekturen etwas sicherer war», resümierte Pilot Klingler. Der vierte Lauf bei warmen Temperaturen «verhaute» der zweitjüngste Pilot im Fahrerfeld (Rang 26). Für diesen Lauf hatten die Liechtensteiner neue Kuven aufgezogen. «Sie sind breiter, waren aber nicht so griffig und rutschiger. Sie sind noch gewöhnungsbedürftig», urteilte Klingler.

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