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Landesrekord durch Maria Batliner
Landesrekord durch Maria Batliner
Gestern, Donnerstag, schwamm Maria Batliner am zehnten Youth Olympic Summer Festival (EYOF) im finnischen Tampere neuen Landesrekord über 50 m Crawl. Christoph Meier egalisierte seine eigene,

persönliche Bestzeit über 100 m Brust. Heute, Freitag, wird das Jugend-Festival mit den letzten Wettkämpfen und der Schlussfeier abgeschlossen.

Gestern, Donnerstag, standen aus Liechtensteiner Sicht Schwimmwettkämpfe auf dem Programm. Den wettkampf- und trainingsfreien Nachmittag nutzten die Athletinnen und Athleten zum Besuch des nahe liegenden Freizeitparkes.

Landesrekord für Batliner
Im Kaleva Swimming Centre von Tempere zeigten Maria Batliner und Christoph Meier erneut sehr gute Leistungen. Batliner senkte den Landesrekord über 50 m Crawl um 53 Hundertstel auf 28:12 Sekunden und stellte damit den zweiten persönlichen Landesrekord anlässlich dieser EYOFs auf. «Ich freute mich sehr über diesen grossartigen Erfolg und den 18. Rang. Aber ich war auch enttäuscht, dass ich das B-Finale nur um einige Hundertstel-Sekunden verpasste», gab die Athletin ihre Gefühle preis. Über 100 Meter Rücken belegte sie mit 1:10.25 den 26. Rang. Nach dem Landesrekord vom Dienstag mit 4:16.38 Minuten über 400 m Crawl egalisierte Christoph Meier gestern mit 1:10.70 Minuten seine Persönliche Bestleistung über 100 m Brust, was den 27. Rang bedeutete.

Von Deichmann verpasst Viertelfinals
Kathinka von Deichmann zeigte ein sehr gutes Tennisturnier. Trotz dem Verpassen der Viertelfinals und dem Ausscheiden gegen die Littauerin Joana Eidukonyte in 1:6 und 4:6 vertrat sie das Liechtensteiner Tennisteam bestens.

Rentier am Teamabend
Wie ihre Vorbilder bei Olympia, traf sich auch die EYOF-Delegation auf Einladung von Johannes Wohlwend, Generalsekretär und Chef Olympia-Spitzensport im LOSV, zum Teamabend. Wohlwend gratulierte den Athletinnen und Athleten zu ihren guten Leistungen. Schliesslich genoss die gesamte Delegation mit Rentier eine finnische Spezialität. Judoka Judith Biedermann: «Es war sehr schön, gemeinsam einen gemütlichen und sehr fröhlichen Abend zu geniessen.» lü


Stimmen zu den EYOFs
«Rundherum nur Sportler – das ist cool»
Das ganz persönliche Fazit der Liechtensteiner Sportlerinnen und Sportler an den EYOFs in Tampere.

Patrick Marxer, Judo:
Ich habe im Wettkampf mein Bestes gegeben. Leider war mein spanischer Gegner Andres Romero viel stärker als ich und ich blieb ohne Chance. Nach meinem Ausscheiden verfolgte ich die Wettkämpfe meiner Kolleginnen und Kollege. Die Spiele waren sehr faszinierend und ich werde sie in guter Erinnerung behalten. Auch meine Eindrücke vom Land sind sehr gut. Gerne würde ich wieder einmal hierher zurückkehren.»

Judith Biedermann, Judo: «Mit meinem eigenen Wettkampf bin ich sehr zufrieden. Der EYOF-Teilnahme war für mich sehr speziell und ich war auch dementsprechend nervös. Ich freute mich sehr über den Sieg gegen die Slovakin Michaela Kucharekova und zeigte auch gegen die Griechin Nikoletta Meligkaki trotz Niederlage einen guten Kampf. Somit war der Tag für mich gerettet. Der Anlass mit den Sportlern aus verschiedenen Nationen wird mir in guter Erinnerung bleiben. Ich konnte sehr viele Erfahrungen sammeln, die mich in den nächsten Wettkämpfen hoffentlich weiter bringen.»

Tom Weirather, Tennis: «Ich redete mir immer ein, locker ins Turnier zu gehen. Dennoch wr ich sehr nervös. Ich spielte schlecht und mir unterliefen viele Fehler. Dennoch kann ich vom Wettkampf profitieren, weiss jetzt, wo ich stehe, und was ich noch trainieren muss. Ich werde die EYOFs in sehr guter Erinnerung behalten. Tampere ist während dieser Woche in Sportlerhand: Rundherum nur Sportler – das ist cool.»

Kathinka Von Deichmann, Tennis: «Das Niveau des Wettkampfs war sehr hoch. Deshalb bin ich sehr zufrieden mit meiner persönlichen Leistung. So weit hatte es in den bisherigen EYOFs noch keine Liechtensteiner Tennisspielerin gebracht. Neben dem Wettkampf fand ich auch die Eröffnungsfeier sehr eindrücklich. Sonst habe ich wenig mitbekommen. Ich konzentrierte mich voll und ganz auf meinen Wettkampf.»

Christoph Meier, Schwimmen: «Mit meinen Einsätzen bin ich bisher zufrieden und möchte heute über 200 m Crawl nochmals Bestzeit schwimmen. Ich bin vor allem fasziniert vom Miteinander als Team. Ich freute mich, bei der Eröffnungsfeier gemeinsam einmarschieren zu können. Highlights waren aber auch das Verfolgen der Schwimmfinale.»

Maria Batliner, Schwimmen: «Das Niveau an diesen EYOFs ist brutal hoch. Mit so starken Schwimmerinnen habe ich mich bisher nie gemessen. Für unser Land zeigen wir gute Leistungen. Im Vergleich mit der Weltspitze wird uns aber klar aufgezeigt, dass wir hart trainieren müssen, um mithalten zu können. Gerne wäre ich auch zukünftig an Grossanlässen dabei, zum Beispiel an der Europäischen Jugendolympiade.» lü
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