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Büchel hofft auf die Austragung der Abfahrt
Büchel hofft auf die Austragung der Abfahrt
Marco Büchel hat sich bislang konsequent auf die Herren-Abfahrt vorbereitet, die am Samstag abgesagt und heute, Montag, um 10.30 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MEZ) ausgetragen werden soll.

Von Ernst Hasler

Im Gegensatz zu anderen Rennfahrern trainierte er am Samstag für sich selbst Riesenslalom und besuchte keine olympischen Wettkämpfe, wie beispielsweise Didier Cuche (Sz) und Michael Walchhofer (A). Der 38-jährige Liechtensteiner arbeitet akribisch. Gestern, Sonntag, startete er ein Aktivierungsprogramm: Freies Fahren war angesagt. «Am Samstag war nichts offiziell geplant. Doch mir ist im Olympischen Dorf langweilig, deshalb wollte ich wieder auf den Schnee», erklärte der Balzner und zog gestern während 90 Minuten Schwünge auf den Pisten von Whistler-Creekside. Einzelne Teams setzten ein Training an.

Drei Tage kein Abfahrtstraining
Dass er während drei Tagen keinen Trainingslauf auf der Abfahrtspiste absolvieren konnte, ist selbst für den erfahrenen Büchel neu. «Bis zu zwei Tage mussten wir schon passen, doch das wird eine neue Erfahrung, ein schwieriges Unterfangen», so der 38-Jährige, der jedoch weiss, dass alle damit zu kämpfen haben. «Jeder ist Profi genug, damit umzugehen. Es gibt keinen grossen Unterschied zum Weltcupgeschehen», so Büchel, der sich auf jeden Fall darauf einstellt, dass heute gefahren wird. «Das hoffe ich», so der Liechtensteiner.
Um den Fahrern die Möglichkeit zu geben, die veränderten Verhältnisse besser kennenzulernen, dürfen sie nach der Inspektion auf dem Streckenabschnitt bis zum Slalomstart direkt auf der Strecke abfahren. «Wir müssen mit dem leben, was wir hier haben», erklärte Fis-Renndirektor Günther Hujara, der bis heute um 7 Uhr Ortszeit (16 Uhr MEZ), die Piste freigeben will, vor einer Handvoll Journalisten in Whistler-Creekside.

«Es zählen nur die Medaillen»
An der Zielsetzung hat sich für LSV-Hoffnungsträger Büchel nichts geändert. «Schliesslich zählen nur die Medaillen», so der Routinier. Dass er in den ersten zwei Trainings nicht auf Touren kam, beschäftigt ihn nach wie vor, obwohl er inzwischen die Ursachen kennt. «Ich habe versucht, diese Gedanken wegzuschieben, obwohl mir die Videoanalyse Aufklärung brachte. Es ist ein anderes Skifahren notwendig. Leider konnte ich beim Training am Montag diese Fahrweise nicht austesten», bedauert Büchel.

«Schnee, die grosse Unbekannte»
Obwohl in der Nacht von Sonntag auf Montag wiederum kältere Temperaturen angekündigt wurden; die Temperaturen fielen in der vergangenen Nacht auf Montag erstmals wieder unter die Nullgradgrenze zwischen -4 und -6 Grad Celsius, bleibt der Schnee die grosse Unbekannte. «Ich hoffe auf härtere Verhältnisse», so Büchel.

Hujara: «Es wird abkühlen»
Fis-Renndirektor Günther Hujara ist überzeugt, dass es abkühlen wird. «Das hilft uns und sorgt für härtere Bedingungen. Ich bin überzeugt, dass ein Rennen möglich sein wird. Unsere Pläne sind klar», so Hujara. Er ist deshalb von einer Durchführung überzeugt, weil die Wetterprognosen bislang sehr verlässlich waren.

30, 35 cm Nassschnee oben
In der Nacht von Samstag auf Sonntag sei im oberen und mittleren Streckenabschnitt 30 bis 35 cm Nassschnee gefallen. «Wir sind froh, dass im unteren Abschnitt nur wenig nasser Schnee auf die Strecke fiel. Gott sei Dank regnete es dort nur. Es wäre schlecht gewesen, wenn eine nasse Schneeschicht auf die ohnehin aufgeweichte Piste gefallen wäre. Aus diesem Grund können wir jetzt arbeiten», so Hujara.

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