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Liechtensteinischer Olympischer Sportverband macht Schlagzeilen
Liechtensteinischer Olympischer Sportverband macht Schlagzeilen
Letztes Wochenende fand in Lissabon die Generalversammlung des Europäischen Olympischen Komitees statt. Der LOSV war eingeladen, sein E-Learning Projekt „Doping - Alles klar?“ vorzustellen.

Auf dem Programm standen u.a. Präsentationen der Olympiastädte London, Sochi und Rio und Informationen der WADA. Daran schon ist ersichtlich, welchen Stellenwert die Vorstellung des E-Learning Projekts für das EOC hatte. Der Zeitpunkt der Präsentation vor rund 250 Delegierten verschob sich aber ungünstigerweise auf den Abend. Dass unter diesen Umständen Leo Kranz, Präsident des LOSV, und Hubertus von Liechtenstein, Projektleiter, noch nervöser wurden, ist mehr als verständlich. In seinen einführenden Worten erzählte Leo Kranz, wie es zu diesem Projekt gekommen ist. Ein konkreter Vorfall vor drei Jahren, als eine junge liechtensteinische Athletin von ihrem Hausarzt ein auf der Dopingliste stehendes Medikament gegen ihre Erkältung verschrieben bekam, war der Auslöser für dieses Projekt. Beide handelten unwissend, obwohl zumindest die Athletin Bescheid wissen sollte, wie vorzugehen ist, wenn man ein Medikament verschrieben erhält. Die Aufmerksamkeit aller Delegierten war geweckt. Hubertus von Liechtenstein stellte anschliessend in einer Livedemonstration die Funktionsweise des Programms vor. „Und das ist erst recht eingefahren. Es war ein Riesenauftritt für Liechtenstein und dem LOSV im speziellen“, so Hubertus von Liechtenstein am Telefon.

Ein für junge Sportler passende Lernmethode
Das innovative E-Learning Programm leistet einen Beitrag zur aktiven Dopingprävention. Ziel dieses auf dem Internet basierenden Kurses ist es, Athleten und Betreuer auf eine einfache und übersichtliche Art und Weise besser über die Doping Thematik zu informieren und zu sensibilisieren, sodass nicht aus Unwissenheit gedopt wird. Die Sportlerinnen und Sportler der heurigen Delegation für die Kleinstaatenspiele in Zypern waren die ersten, die vom LOSV die Auflage bekamen, das Programm zu absolvieren.

Anerkennung von allen Seiten
Die Rückmeldungen der Delegierten in Lissabon waren unisono voll des Lobes. Ein einfacher, aber sehr effizienter Weg, wie hier im Sinne der Sportler etwas ausgearbeitet und konkret umgesetzt wurde. „Da gilt auch ein besonderer Dank an Hubertus von Liechtenstein für die erfolgreiche Realsierung des Projektes“, so Leo Kranz im Rückblick. „Wir sind weltweit die ersten, die so etwas umgesetzt haben. Darauf sind wir schon ein wenig stolz.“ Der LOSV erhielt sowohl für die Art und Weise seiner Präsentation und vor allem natürlich mit dem Projekt selber bei allen sehr viel Respekt: bei den Verantwortlichen der europäischen nationalen Komitees, des Europäischen Olympischen Komitees und IOC-Vertretern. Patrick Hickey, Präsident des EOC, zollte dem LOSV grosse Anerkennung und meinte: „Mit diesem Projekt hat Liechtenstein wahrhaft Vorbildhaftes geleistet.“ Ein Delegierter des deutschen Nationalen Olympischen Komitees meinte: „Das ist wie ein TÜF für Sportler. Super.“

Hier der Link zur Demo-Version.

Bildlegende:
Leo Kranz, Präsident des LOSV, bei seinen einführenden Worten zur Präsentation des E-Learning Programms „Doping – Alles klar?“ Neben ihm Projektleiter Hubertus von Liechtenstein.
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