Globetrotter

 

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Ein erster Rückblick
Olympia / 23. February 2014
Ein erster Rückblick
Besonders viel Freude bereiteten mir als Chef de Mission unsere beiden jungen Talente, Pipo (Philipp Hälg) und Pfiffi (Marco Pfiffner). Beide sind über sich hinausgewachsen und in die Top Dreissig gelaufen bzw. gefahren, bravo! Marina fuhr mit ihrem 21. Rang im Slalom gar das beste Ergebnis unseres Teams heraus. Super! Alle haben damit die Erwartungen erfüllt und konnten ihre Bestleistung abrufen. Mit Wehmut denken ich, die gesamte Sportfamilie Liechtensteins und viele ausländische Fans andererseits an Tina, unserer aktuellen liechtensteinischen Topathletin.

Verletzungspech Tina

Ihre Verletzung, welche sie sich im letzten Training vor dem Abfahrtsrennen der Frauen zuzog, verunmöglichte einen Wettkampfeinsatz in Sochi. Sie hätte an den geplanten Renneinsätzen mehr als nur eine Chance gehabt, eine Medaille zu gewinnen.


Ein Kränzchen für Swiss Olympic

Ein besonderer Dank gilt hier dem Medicalteam der Schweizer, allen voran Dr. Walter Frey und Dr. Christian Schlegel. Danken möchte ich dem gesamten Leitungsteam von Swiss Olympic. Die Zusammenarbeit mit Swiss Olympic klappte in der Vorbereitung wie vor Ort sehr gut und wir, d.h. Swiss Olympic und Liechtenstein Olympic, konnten beide voneinander profitieren.

 

Exzellente Organisation

Aus organisatorischer Sicht hat alles gut geklappt, sei es von unserer Seite aus oder von Seiten des OKs der Olympischen Spiele. Die eine oder andere Hürde, wie heute das Check-in des Gepäcks, konnte durch Kontakte meinerseits, dank dem tatkräftigem Einsatz unserer NOC-Assistenten und der Coaches gelöst werden. Die negativen Meldungen über organisatorische Mängel kann ich überhaupt nicht bestätigen, im Gegenteil.

 

Wertvoller Austausch

LOC-Präsident Leo Kranz und LOC-Generalsekretär Alex Hermann waren eine wertvolle Unterstützung mit ihrem reichen Erfahrungsschatz und ihren zahlreichen Kontakten. Zudem konnten sie vor Ort die Chance nutzen, verschiedenste Gespräche über anstehende sportspezifische Themen  wie beispielsweise die EYOF 2015 zu führen und sehen, wie positiv unser kleines Land Liechtenstein über den Sport in alle Welt repräsentiert wird.

 

Künftige Herausforderungen

Die Verletzung von Tina war nicht nur emotional und organisatorisch, sondern auch aus medientechnischer Hinsicht eine Herausforderung. Trotz Krisenkonzept und regelmässiger Absprache im Leitungsteam liegt hier eindeutig weiteres Verbesserungspotential. Eine andere aber schöne Herausforderung wird die Weiterentwicklung unserer jungen Sportlerinnen und  Sportler sein, damit sie wie Tina an die Weltspitze, oder zumindest nahe ran, kommen.

Marina, Marco und Philipp machten uns wirklich Freude mit ihren tollen Leistungen. Hier gilt neben den Athleten ein besonderer Dank an unsere Coaches sowie dem Verband aller in Sochi gestarteten, liechtensteinischen Olympia-Teilnehmer: dem Liechtensteinischen Skiverband.


Robert Büchel-Thalmaier, Chef de Mission Sochi 2014


Bild: Michael Zanghellini - danke Michael!

 

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