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Liechtensteins Zweierbobteam stürzt und gibt forfait
Liechtensteins Zweierbobteam stürzt und gibt forfait
Bei der Olympia-Premiere nach 54 Jahren Abstinenz war dem Liechtensteiner Zweierbobteam mit Pilot Michael Klingler und Bremser Thomas Dürr das Glück nicht hold. Das Duo stürzte im ersten Lauf.

Von Ernst Hasler, Whistler (Can)

Der Sportchef des Liechtensteiner Bobverbandes nahm das Team aus gesundheitlichen Gründen unverzüglich aus dem Rennen. «In Rücksicht auf die Gesundheit der zwei Fahrer haben wir für den zweiten Lauf forfait gegeben», begründete Srecko Kranz den sportlichen Entscheid. «Wir wollen Klarheit erhalten, obwohl sich der Zustand von Michael Klingler von Minute zu Minute verbessert», schilderte der Sportchef.

Klinglers Frust
Wie selten zuvor war das FL-Duo gut gestartet und büsste auf die schnellsten Teams «nur» 0,32 Sekunden beim Start ein. In der Kurve 12, 13, die etliche Weltklasseteams schon vor Probleme gestellt hatte, geriet Klingler mit seinem Bob in eine extreme Querlage und konnte ein Kippen auf die Seite nicht mehr verhindern, rutschte letztlich mit dem Bob rücklings ins Ziel. Pilot Klingler stieg wutentbrannt aus dem umgekippten Bob und warf seinen Sturzhelm an die Abschrankung, bei ihm stellte der Schweizer Teamarzt eine leichte Gehirnerschütterung fest. Thomas Dürr erlitt Schürfungen sowie starke Verbrennungen am Rücken.

Untersuchungen bringen Klärung
Zu genäueren Abklärungen nahm der Schweizer Olympiaarzt in der Polyklinik des Olympic Villages von Whistler, Christian Schlegel, genäuere Untersuchungen vor. Er befand, dass die beiden Liechtensteiner in Ordnung sind, ordnete dennoch für Klingler ein MRI an, um alle Eventualitäten auszuschliessen.

Die Liechtensteiner waren zwar in der ominösen Kurve 13 gestürzt, passierten aber gekippt die Ziellinie, weshalb sie im zweiten Lauf startberechtigt gewesen wären (Rang 24). Diese Tatsache war aufgrund der Umstände sekundär.

Bestürzung im Verband gross
Die Bestürzung beim Verantwortlichen des Bobverbandes war verständlicherweise gross. «Wir haben uns diesen Auftritt etwas anders vorgestellt», wirkte der Präsident des Bob- & Skeletonverbandes, Philipp Schmid, ratlos. «Wir wussten, dass die Bahn hier schwierig ist, dennoch kam Klingler in den sechs Trainingsfahrten ohne Sturz über die Runde. Die Hauptsache ist, dass die beiden gesundheitlich in Ordnung sind», präzisierte Philipp Schmid.
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