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Covid-19: Weitere Informationen für Verbände und Vereine
Organisation / 09. April 2020
Covid-19: Weitere Informationen für Verbände und Vereine
Mit neuen Massnahmen seitens der Regierung und des LOC soll die Wirksamkeit, Vielfalt und Substanz der Liechtensteiner Sportlandschaft erhalten werden.

Die Regierung hat an ihrer Sitzung vom 7. April die Verordnung über die befristeten Anpassungen im Sportbereich für das Programm „Jugend und Sport“ verabschiedet. Das LOC begrüsst diese Massnahme. In einem weiteren Schritt werden nun Massnahmen erarbeitet und verabschiedet, die eine Unterstützung von Sportorganisationen vorsehen, die ein finanziellen Schaden aufgrund der behördlichen Massnahmen betreffend COVID-19 entstehen. Insbesondere Organisationen, die in ihrer Existenz bedroht sind, muss schnell geholfen werden. Parallel dazu überdenkt das LOC seine Fördermassnahmen im Breiten- und Leistungssport, um alle Verbände im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten unterstützen zu können.

 

Nichtsdestotrotz muss der Sport auch weiterhin seine Verantwortung im Sinne von Leistung, Freundschaft und Respekt wahrnehmen und mithelfen, die getroffenen Massnahmen umzusetzen. Wir zählen auf euch. Es ist nach wie eine grosse Herausforderung mit einschneidenden Massnahmen, die wir nur gemeinsam bewältigen können und werden.

 

Zu eurer Information haben untenstehend wertvolle Informationen und hilfreiche Links aufbereitet.

 

Jugend und Sport: Befristete Anpassungen infolge Coronavirus erlassen

 

Die Regierung hat an ihrer Sitzung vom 7. April 2020 die Verordnung über befristete Anpassungen im Sportbereich für das Programm "Jugend und Sport" infolge des Coronavirus (COVID-19) verabschiedet.

In der Schweiz und in Liechtenstein wurden zur Bekämpfung des Coronavirus unter anderem auch Massnahmen im Sportbereich erlassen und Sportveranstaltungen und Vereinsaktivitäten untersagt. Dementsprechend wurde auch das Programm Jugend und Sport ausgesetzt. Es finden derzeit keine Jugend und Sport Aktivitäten wie etwa Trainingskurse und Lager mehr statt. Ebenfalls wurden die Ausbildungskurse und Weiterbildungsmodule im Bereich Jugend und Sport bis 30. Juni 2020 abgesagt. 

 

Das hat zur Folge, dass gewisse Minimalbedingungen in der Durchführung von Jugend und Sport nicht eingehalten werden können und somit keine Entschädigungen für Vereine ausgelöst werden. So können Vereine beispielsweise die Voraussetzung der Mindestanzahl an Trainings der angemeldeten Kurse im besagten Zeitraum nicht erreichen. Die Absage der Jugend und Sport Ausbildungen bedeutet, dass einige Jugend und Sport Vereinstrainer die Weiterbildungspflicht nicht erfüllen und neue, potentielle Trainer in diesem Zeitraum keine Möglichkeit für eine Jugend und Sport Ausbildung haben. 

 

 

Zur Abfederung der Folgen, welche die Massnahmen im Bereich Jugend und Sport verursacht haben, hat die Schweiz am 20. März 2020 in der Verordnung über Begleitmassnahmen im Sportbereich zur Abfederung der Folgen von Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus (COVID-19-Verordnung-Sport) eine befristete Anpassung des Programms „Jugend und Sport“ erlassen. Mit dem Erlass der Verordnung über befristete Anpassungen im Sportbereich für das Programm "Jugend und Sport" infolge des Coronavirus (COVID-19) werden in Liechtenstein die gleichen befristeten Anpassungen wie in der Schweiz geschaffen. 

 

  • Verlängerung von J+S Anerkennungen: mit der Verordnung werden die Anerkennungen von Personen, die sich zur Erfüllung ihrer Weiterbildungspflicht als J+S-Kader fristgerecht zu einem Weiterbildungsmodul angemeldet haben, das als Folge der behördlichen angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus nicht durchgeführt werden kann, bis Ende 2021 verlängert. 
  • Mindestanzahl von Aktivitäten in J+S-Kursen und J+S Lagern: für J+S-Kurse und J+S-Lager, für welche als Folge der behördlich angeordneten Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus die erforderliche Mindestanzahl von Aktivitäten nicht eingehalten werden kann, werden von der Stabsstelle für Sport Jugend und Sport Beiträge für die tatsächlich durchgeführten Aktivitäten ausgerichtet

 

Für Fragen steht die Stabsstelle für Sport unter +423 236 63 31 oder zur Verfügung. Weitere Informationen finden sich zudem auf www.jugendundsport.ch/de/corona.html 

 

Delegiertenversammlung in Zeiten von Corona

Viele Vereine machen sich Gedanken über die kurz- und längerfristigen Auswirkungen des Coronavirus auf ihre Aktivitäten.

Insbesondere stehen bei vielen Vereinen die jährlichen Mitgliederversammlungen an. Was muss ein Verein tun, wenn er die Versammlung nicht wie geplant durchführen kann? Zur Diskussion stehen folgende Szenarien, die auch für Liechtenstein Gültigkeit haben. 

 

  • Versammlung ins zweite Halbjahr verschieben
  • Versammlung online durchführen
  • Schriftliche Beschlussfassung
  • Stellvertretung für Abwesende

 

Wenn die Versammlung auf schriftlichem Weg oder in elektronischer Form abgehalten werden soll oder durch einen vom Verein bezeichneten unabhängigen Stimmrechtvertreter, muss dies vom Vorstand vor dem 30.04.2020 entschieden worden sein (laut aktuellem Stand). Die Information über den (vor dem 30.04.2020 gefassten) Entscheid muss den Mitgliedern spätestens vier Tage vor der Versammlung schriftlich mitgeteilt oder elektronisch veröffentlicht werden.

 

Eine Verschiebung der Delegiertenversammlung ins zweite Halbjahr 2020 ist aufgrund der speziellen Situation möglich (auch wenn ein spezieller Termin in den Statuten steht).
Bei Online oder schriftlich abgehaltenen Versammlungen ist u.a. folgendes zu bedenken:

 

  • diskussionsreiche oder nicht dringliche Entscheidungen verschieben
  • Statutenänderungen wenn möglich verschieben
  • Wahlen sind umsetzbar

 

Wichtig ist zur Absicherung ihrer Entscheidung die Konsequenzen im hier verlinkten Artikel von Vitamin B nachzulesen.
Gerne berät sie das LOC (Manfred Entner) betreffend obenstehenden und weiteren Fragestellungen.

Vorbereitung und Umsetzung
Bisher war eine nur schriftlich abgehaltene Generalversammlung nie in Erwägung gezogen worden, wobei das Gesetz den Zirkularbeschluss (für ein einzelnes Geschäft) kennt.
Bei schriftlicher Umsetzung (Zirkularbeschluss) war bisher gemäss Art. 249 Abs. 2 des Personen- und Gesellschaftsrechts (PGR) die schriftliche Zustimmung aller Mitglieder zu einem Antrag notwendig, eine digitale Umsetzung war nicht vorgesehen. Die Regierung von Liechtenstein hat mit der Verordnung vom 13. März 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (LGBl. 2020 Nr. 94. Art. 5b) ermöglicht, dass eine Generalversammlung schriftlich oder online abgehalten werden kann. Dabei ist es für die gültige Abhaltung (das Zustandekommen der Beschlussfähigkeit) einer Generalversammlung nicht mehr notwendig, dass ein bestimmtes Quorum erreicht wird, sondern „ungeachtet der voraussichtlichen Anzahl der Teilnehmer und ohne Einhaltung der Einladefrist“ kann der Veranstalter bis zum 30.04.2020 beschliessen, dass die Rechte eines Mitglieds ausschliesslich auf schriftlichem Weg oder in elektronischer Form oder durch einen Stellvertreter ausgeübt werden müssen.

Der Veranstalter (Vorstand) kann somit festlegen, dass eine Versammlung online oder schriftlich durchgeführt wird. Laut derzeitiger Verordnung muss er dies vor dem 30.4.2020 entscheiden. Die Versammlung muss mindestens 4 Tage im Voraus angekündigt werden, da laut Verordnung die gesetzlichen Einladungsfristen aufgehoben sind.

Auf welchem Weg die digitale Delegiertenversammlung umgesetzt wird entscheidet jeder Verband für sich.

 

Weitere Empfehlungen zur Durchführung einer digitalen Delegiertenversammlung sowie zusätzliche Empfehlungen zu verwendbaren Programmen befinden sich im vollständigen Dokument unter folgendem Link

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