Rückblick auf Milano Cortina 2026

Rückblick auf Milano Cortina 2026

Vom 6. bis 22. Februar 2026 stand die Welt Kopf – zumindest für Liechtenstein. Die Olympischen Winterspiele in Milano Cortina waren nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern ein Fest der Leidenschaft, des Zusammenhalts und des olympischen Geistes. Von Skilanglauf über Ski Alpin bis hin zu Bob boten unsere Athlet*innen alles: Kampfgeist, Herzblut und unvergessliche Momente, die uns noch lange begleiten werden.

Milano Cortina 2026: Ein Rückblick voller Emotionen, Herausforderungen und neuer Träume

Sportliche Highlights und emotionale Momente

Unser Team hat alles gegeben – und damit nicht nur sich selbst, sondern das ganze Land stolz gemacht:

- Ski Alpin: Marco Pfiffner und Madeleine Beck zeigten Mut und Präzision auf den Pisten von Cortina d’Ampezzo und Bormio. Madeleine überzeugte mit zwei souveränen Slalom-Läufen, während Marco seine vierte Olympische Teilnahme mit der Routine eines erfahrenen Athleten bestritt.

- Skilanglauf: Robin Frommelt feierte sein Olympiadebüt und bewies in Tesero (Val di Fiemme), dass Durchhaltevermögen und Leidenschaft belohnt werden – auch wenn die Ergebnisse nicht immer den Erwartungen entsprachen.

- Bob: Das Team um Pilot Martin Kranz und seine Anschieber Lorenz Lenherr, Mario Bühler, David Tschofen und Ozan Bektas kämpfte bis zum letzten Meter in Cortina d’Ampezzo. Die rasanten Fahrten und der Zusammenhalt des Teams bleiben unvergessen.

Doch Sport lebt auch von Herausforderungen und Enttäuschungen. Nicht jedes Rennen verlief nach Plan, nicht jede Platzierung entsprach den Hoffnungen. Doch gerade diese Momente lehren uns am meisten: Sie zeigen, wo wir stehen – und wohin wir wollen.

Lernen, wachsen, vorwärtsblicken

Milano Cortina 2026 war mehr als nur ein Wettkampf – es war eine Schule des Lebens. Wir haben gelernt, dass Erfolge nicht selbstverständlich sind, sondern harte Arbeit, strukturierte Vorbereitung und mentale Stärke erfordern. Diese Erkenntnisse nehmen wir mit – als Antrieb für die Zukunft.

Besonders stolz sind wir auf die professionelle Organisation hinter den Kulissen. Dank der engen Zusammenarbeit mit Swiss Olympic, dem Olympischen Komitee Luxemburg und vielen weiteren Partnern verlief alles reibungslos. Der „House of Liechtenstein“-Bus wurde zum Herzstück unserer Präsenz – ein Ort der Begegnung, der Freude und des gemeinsamen Jubels. Die Unterstützung aus der Heimat war überwältigend und hat unseren Athlet:innen Flügel verliehen.

Der Blick nach vorn: 2030 im Visier

Die Spiele haben uns gezeigt: Wir wollen mehr. Mehr Strukturen, mehr Förderung, mehr Chancen für unsere Talente. Die Motivation ist hoch, und wir blicken mit Optimismus und Tatendrang nach vorne. Unser Ziel ist klar: Wir wollen wieder ganz vorne dabei sein – und arbeiten daran, die Weichen für 2030 zu stellen.

Denn eines ist sicher: Liechtenstein hat grosses Potenzial – und den Willen, es zu nutzen.

Danke an alle, die dabei waren!

Ein besonderer Dank gilt unseren Athlet*innen, die mit Hingabe und Leidenschaft an den Start gegangen sind. Danke an die Trainer*innen, Betreuer*innen und Funktionär*innen, die im Hintergrund alles möglich gemacht haben. Und danke an die Fans, die uns lautstark unterstützt und das Gefühl gegeben haben, nie allein zu sein.

Die Olympischen Winterspiele 2026 waren ein Meilenstein – jetzt geht es darum, darauf aufzubauen. Die Reise geht weiter. Und wir sind motiviert!

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