Wall Signing beim IOC in Lausanne

Wall Signing beim IOC in Lausanne

Ein Tag der Ehre – Liechtensteinische Olympionik*innen in Lausanne
Am 8. September 2026, erlebten 20 liechtensteinische Olympionik*innen einen Tag voller Stolz, Emotionen und olympischer Verbundenheit. Im Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne wurden sie im Rahmen der Wall Signing-Zeremonie geehrt – ein besonderer Moment, der ihre Verdienste um den Sport und ihre Zugehörigkeit zur weltweiten olympischen Familie würdigte.

Ein besonderer Moment der Ehre – Liechtensteinische Olympionik*innen beim Wall Signing in Lausanne

20 liechtensteinische Olympionik*innen – Walther Kaiser, Biggi Beck-Blum, Konstantin Ritter, Martha Bühler, Yvonne Weissenhofer, Thomas Dürr, Adolf Heeb, Johannes Wohlwend, Thomas Batliner, Yvonne Elkuch, Martin Kranz, Daniel Brunhart, Mauro Bühler, Oliver Geissmann, Wolfgang Schädler, Paul Kind, Wolfgang Ender, Albert Frick, Achim Vogt und Romano Püntener – erlebten beim Wall Signing Event im Hauptsitz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in Lausanne einen besonderen Tag voller Stolz, Erinnerungen und olympischer Verbundenheit.

 

Vorfreude schon bei der Anfahrt

Die Organisation ist imposant und es ist schon ein gutes Gefühl, zu dieser Gruppe dazuzugehören, die hier dabei sein darf“, brachte Paul Kind seine Eindrücke auf den Punkt.

Bereits auf der gemeinsamen Anreise waren Vorfreude und Stolz spürbar. Über Generationen und Sportarten hinweg verbindet die Athlet*innen eine besondere Erfahrung: Sie alle haben Liechtenstein bei Olympischen Spielen vertreten und sind damit Teil der olympischen Geschichte des Landes.

 

Zu Gast im Herzen der Olympischen Bewegung

Nach der Ankunft erhielten die Olympionik*innen einen Einblick in das Olympic House, den 2019 eröffneten Hauptsitz des IOC. Das Gebäude greift mit seiner Architektur und verschiedenen Symbolen zentrale Gedanken der Olympischen Bewegung auf.

Die an die Olympischen Ringe erinnernde zentrale Treppe steht für Verbindung und Gemeinschaft. Ein goldener Olivenbaum schlägt die Brücke zu den antiken Ursprüngen der Spiele, während Zeitkapseln mit Botschaften und Visionen den Blick auf die Zukunft der Olympischen Bewegung richten.

 

Wall Signing: Ein persönlicher Platz in der olympischen Geschichte

Der emotionale Höhepunkt des Tages war die Wall Signing Zeremonie.

Jede und jeder der 20 liechtensteinischen Olympionik*innen wurde einzeln aufgerufen und mit Applaus empfangen. Mit der Übergabe einer offiziellen Urkunde und der persönlichen Unterschrift auf der Glaswand vor dem Büro von IOC-Präsidentin Kirsty Coventry wurden die Athlet*innen für ihren Beitrag zur Olympischen Bewegung gewürdigt.

Die Unterschriften der liechtensteinischen Olympionik*innen stehen dort nun Seite an Seite mit jenen von mehr als 1.000 Olympionik*innen aus aller Welt. Unterschiedliche Nationen, Generationen und Sportarten treffen an diesem Ort aufeinander – verbunden durch eine gemeinsame Erfahrung: die Teilnahme an Olympischen Spielen.

Gerade für Liechtenstein hatte dieser Moment eine besondere Bedeutung. Jede Unterschrift steht für eine ganz persönliche olympische Geschichte – für sportliche Herausforderungen, unvergessliche Erlebnisse und den Stolz, das eigene Land auf der grössten Sportbühne der Welt vertreten zu haben.

Gleichzeitig entstand auf der Wand ein sichtbares Stück liechtensteinischer Olympiageschichte: Athlet*innen verschiedener Generationen verewigten sich Seite an Seite und wurden damit Teil eines weltweiten Zeichens olympischer Verbundenheit.

Die Wand macht sichtbar, was viele Olympionik*innen ein Leben lang begleitet: Eine olympische Teilnahme endet nicht mit dem letzten Wettkampf. Die Zugehörigkeit zur olympischen Familie bleibt.

 

Erinnerungen werden wieder lebendig

Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Blick über den Lac Léman führte der Tag weiter ins Olympische Museum. Fackeln, Medaillen, Sportgeräte und zahlreiche Erinnerungsstücke liessen persönliche Momente vergangener Olympischer Spiele wieder lebendig werden.

Martha Bühler fasste ihre Eindrücke zusammen:

„Das Museum hat mich besonders beeindruckt. So viele Exponate lassen die Geschichte der Olympischen Spiele lebendig werden. Als Olympionikin spürt man diese Verbindung, glaube ich, besonders stark. Man weiss genau, wo diese Spiele stattfanden und was dort passiert ist.“

Das Wall Signing war weit mehr als das Setzen einer Unterschrift auf eine Glaswand. Es war eine Würdigung der sportlichen Lebenswege von 20 liechtensteinischen Olympionik*innen und zugleich ein sichtbares Zeichen ihrer dauerhaften Zugehörigkeit zur weltweiten olympischen Gemeinschaft.

Der gemeinsame Tag brachte Generationen zusammen, liess Erinnerungen wieder aufleben und schuf neue. Im Mittelpunkt blieb dabei ein Moment, der Bestand haben wird: die persönliche Unterschrift im Herzen der Olympischen Bewegung.

Sie steht für Stolz, Zusammenhalt und eine Verbindung, die über den sportlichen Wettkampf hinausreicht – ganz im Sinne des olympischen Gedankens:

„Once an Olympian, always an Olympian.“

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