YOBE-Netzwerktreffen in Liechtenstein
Vom 9. bis 10. April 2026 war Liechtenstein Gastgeber des YOBE-Netzwerktreffens (Young Olympic Board Network Europe) – ein Treffen, das junge Führungskräfte aus europäischen Nationalen Olympischen Komitees (NOCs) zusammenbrachte, um über die Zukunft des Olympischen Sports zu diskutieren.
Vom 9. bis 10. April 2026 war Liechtenstein Gastgeber des YOBE-Netzwerktreffens (Young Olympic Board Network Europe) – ein Treffen, das junge Führungskräfte aus europäischen Nationalen Olympischen Komitees (NOCs) zusammenbrachte, um über die Zukunft des Olympischen Sports zu diskutieren. Rund 30 Teilnehmer:innen unter 45 Jahren nutzten die zwei Tage in Vaduz, um sich auszutauschen, zu vernetzen und gemeinsam Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln.
Warum YOBE wichtig ist
YOBE ist mehr als nur ein Netzwerk – es ist eine Plattform für die nächste Generation von Entscheidungsträger:innen im Olympischen Bewegung. Hier geht es nicht um politische Repräsentation, sondern um Erfahrungsaustausch, horizontale Vernetzung und die Entwicklung gemeinsamer Visionen. Das Ziel? Die langfristige Führungsfähigkeit und Kontinuität des Olympischen Systems stärken.
Für Liechtenstein als kleines Land mit einer einzigartigen Sportkultur war es eine besondere Ehre, dieses Treffen auszurichten. Es zeigte einmal mehr, wie wir durch Innovation, enge Zusammenarbeit und den olympischen Geist international sichtbar bleiben können.
Zwei Tage voller Inspiration
Tag 1: Liechtenstein als Vorbild
Der erste Tag begann mit einer Vorstellung des Liechtensteinischen Sportmodells durch LOC-Generalsekretär Beat Wachter. Er erklärte, wie die enge Zusammenarbeit zwischen LOC, Regierung und lokalen Verbänden es ermöglicht, Sport in all seinen Facetten zu fördern – vom Breiten- bis zum Spitzensport.
Im Anschluss stand die Zukunft der Olympischen Bewegung in Europa im Mittelpunkt. Die Teilnehmer*innen diskutierten, wie NOCs auf die neuen Herausforderungen unter der Führung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) reagieren können. Ein besonderer Moment war die Keynote von I.D. Prinzessin Nora von und zu Liechtenstein, IOC-Mitglied, die die Bedeutung von verantwortungsvoller Führung und Diversität betonte.
Tag 2: Sports Diplomacy im Fokus
Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf Sports Diplomacy – der strategischen Nutzung von Sport, um politische, wirtschaftliche oder kulturelle Ziele zu erreichen. Carlotta Giussani, Direktorin des EOC-EU-Büros, zeigte in ihrem Vortrag auf, wie NOCs von diesem Ansatz profitieren können. In Arbeitsgruppen entwickelten die Teilnehmer*innen dann konkrete Strategien, um Sports Diplomacy in ihren Ländern umzusetzen.
Ein weiterer Höhepunkt war der Abendempfang auf Schloss Vaduz, bei dem I.D. Prinzessin Nora und I.D. Prinzessin Anunciata von und zu Liechtenstein die Gäste begrüssten. Dieser exklusive Rahmen unterstrich die Wertschätzung für das Engagement der jungen Führungskräfte und bot Raum für informelle Gespräche und Netzwerken.
Liechtenstein als Inspiration
Was macht Liechtenstein so besonders? Unser Land zeigt, dass auch kleine Nationen Grosses bewegen können – wenn sie auf Vernetzung, Innovation und den olympischen Geist setzen. Das LOC fördert den Sport in all seinen Facetten und setzt sich für die Werte des Olympismus ein: Exzellenz, Freundschaft und Respekt.
„Es war beeindruckend zu sehen, wie junge Führungskräfte aus ganz Europa gemeinsam Lösungen entwickeln. Liechtenstein beweist: Auch kleine Länder können Grosses bewegen.“
– Beat Wachter, Generalsekretär LOC